19.12.2018

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Satzung

Satzung:

 

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen „Tauch-Sport-Club Schwelm 1966 e.V.“

Er hat seinen Sitz in Schwelm und ist in das Vereinsregister beim zuständigen Amtsgericht eingetragen.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck

Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports, insbesondere des Tauchsports der Jugendhilfe und des Natur- und Umweltschutzes. 

Diese Zwecke werden insbesondere verwirklicht durch:

  1. Organisation eines geordneten Sport-, Spiel-, Übungs- und Kursbetriebes, vorwiegend im Bereich des Tauchsports.
  2. Durchführung von Sport und sportlichen bzw. außersportlichen Veranstaltungen für Mitglieder und Nichtmitglieder.
  3. Aus-/Weiterbildung und Einsatz von Übungsleitern, Trainern und Helfern.
  4. Beteiligung an Kooperationen
  5. Talentsichtung und Talentförderung insbesondere im Jugendbereich.
  6. Entwicklung der Motorik, den Abbau von Aggressionen durch sportliche Betätigung und die sinnvolle Betätigung mit anderen zusammen, um dadurch Rücksichtnahme und Teamfähigkeit zu erlernen.
  7. Förderung des Natur- und Umweltschutzes am und im Wasser einschließlich des umweltverträglichen Sporttauchens


§ 3 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Alle Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Der Verein ist parteipolitisch und religiös neutral.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden.

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.

Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche Erklärung an den geschäftsführenden Vorstand unter Beifügung des SEPA-Mandats für den Lastschrifteinzug sämtlicher Beiträge und Gebühren beantragt.

Beim Aufnahmeantrag eines Minderjährigen ist die schriftliche Zustimmung seiner gesetzlichen Vertreter erforderlich.

Über die Aufnahme entscheidet der geschäftsführende Vorstand durch Beschluss. Mit Beschlussfassung beginnt die Mitgliedschaft. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. Die Ablehnung der Aufnahme muss nicht begründet werden. Mit Unterzeichnung des Aufnahmeantrags erkennt das Mitglied die Vereinssatzung und die Ordnungen in der jeweils gültigen Fassung an.

§ 5 Arten der Mitgliedschaft

Der Verein besteht aus:

-          aktiven Mitgliedern

-          passiven Mitgliedern

-          Ehrenmitgliedern

  1. Aktive Mitglieder leisten den üblichen Mitgliedsbeitrag und können sämtliche Angebote des Vereins im Rahmen der bestehenden Ordnungen nutzen.

  2. Für passive Mitglieder steht die Förderung des Vereins im Vordergrund. Sie dürfen die sportlichen Angebote des Vereins nur eingeschränkt nutzen.
  3. Mitglieder, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des geschäftsführenden Vorstands von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet

-          durch Austritt

-          durch Ausschluss

-          durch Tod

1.       Der Austritt ist in Textform mit einer Kündigungsfrist von einem Monat zum Ende eines Kalenderjahres
gegenüber dem geschäftsführenden Vorstand zu erklären.

2.  Ein Ausschluss aus dem Verein kann erfolgen,

- wenn ein Mitglied trotz schriftlicher Mahnung seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt,

- bei grobem oder wiederholtem Vergehen gegen die Satzung oder Ordnungen des Vereins,

- wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder groben, unsportlichen Verhaltens,

- wenn ein Mitglied den Verein oder das Ansehen des Vereins schädigt oder zu schädigen versucht.

Der Ausschluss kann auf begründeten Antrag nach vorheriger Anhörung des Betroffenen durch den
geschäftsführenden Vorstand erfolgen. Er wird dem 
betroffenen Mitglied schriftlich unter Angabe der Gründe mitgeteilt und ist mit Zugang wirksam.
Gegen den Ausschluss besteht das Recht des Widerspruchs.
Er ist spätestens einen Monat nach Bekanntgabe schriftlich beim geschäftsführenden Vorstand  
einzulegen. Über den Widerspruch entscheidet der erweiterte Vorstand.
Der Widerspruch hat keine aufschiebende Wirkung.

 

Mit dem Ende der Mitgliedschaft erlöschen sämtliche aus der Mitgliedschaft entspringenden Rechte. Die Beitragspflicht erlischt mit Beendigung des laufenden Geschäftsjahres. Vereinseigene Gegenstände sind dem Verein zurückzugeben oder wertmäßig abzugelten. Dem –ehemaligen- Mitglied steht kein Anspruch auf Rückzahlung überzahlter Beiträge zu.
Die Beendigung befreit nicht von der Zahlung noch ausstehender Beiträge o.Ä.

§ 7 Beiträge

Die Mitglieder zahlen Mitgliedsbeiträge. Zusätzlich können Aufnahmegebühren, Umlagen, Kursgebühren, abteilungsspezifische Beiträge und Sonderbeiträge für bestimmte Leistungen des Vereins erhoben werden.

Ferner kann der Verein seine Mitglieder verpflichten bis zu maximal 10 Arbeitsstunden ersatzweise Geldzahlungen zu leisten.

Über Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge entscheidet die Mitgliederversammlung. 

Über Höhe und Fälligkeit der übrigen Beiträge, Gebühren und Umlagen entscheidet der erweiterte Vorstand.

Umlagen und Sonderbeiträge können in Summe maximal bis zur Höhe des jährlichen Mitgliedsbeitrages festgesetzt werden.

Ferner ist der Verein berechtigt Rücklastschriftgebühren und durch die Rücklastschrift entstehende Kosten in Rechnung zu stellen.

Von Mitgliedern, die kein SEPA-Mandat erteilen, kann eine Gebühr für Rechnungsstellung gefordert werden.

Wenn der Beitrag im Zeitpunkt der Fälligkeit nicht beim Verein eingegangen ist, befindet sich das Mitglied ohne weitere Mahnung im Zahlungsverzug.

Rückständige Beiträge und Gebühren können nach vorangegangenem Mahnverfahren auf dem Rechtswege eingetrieben werden. Dadurch entstehende Kosten sind vom Mitglied zusätzlich zu zahlen.

Die Beiträge und Gebühren werden ohne gesonderte Rechnungsstellung  im Voraus fällig.

Sie werden von Mitgliedern, die eine Einzugsermächtigung erteilt haben, zum Fälligkeitstermin eingezogen.

Bei Neueintritt sind Beiträge und Gebühren zu Beginn der Mitgliedschaft fällig.

Über Ausnahmen zu diesen Regelungen insbesondere auch über Stundungen oder Erlass von Mitgliedsbeiträgen, Gebühren oder Umlagen bzw. den Erlass der Teilnahme am SEPA-Lastschriftverfahren, entscheidet in Einzelfällen der geschäftsführende Vorstand.

Näheres regelt die Beitragsordnung.

§ 8 Haftung

Der Verein haftet nicht für fahrlässig verursachte Schäden und Verluste, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, bei Benutzung von Anlagen, Einrichtungen oder Geräten des Vereins oder bei Vereinsveranstaltungen bzw. bei einer sonst für den Verein erfolgten Tätigkeit erleiden, soweit solche Schäden oder Verluste nicht durch bestehende Versicherungen gedeckt sind.

Die Haftung des Vorstandes, von ehrenamtlich Tätigen und Organ- oder Amtsträgern ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit begrenzt.

§ 9 Vereinsorgane

Organe des Vereins sind:

-          die Mitgliederversammlung

-          der geschäftsführende Vorstand

-          der erweiterte Vorstand

-          die Jugendversammlung

-          der Jugendvorstand

 

§ 10 Mitgliederversammlung

 

1.       Es ist mindestens einmal im Kalenderjahr eine Mitgliederversammlung einzuberufen, die im ersten Quartal des Jahres stattfindet. Jede Mitgliederversammlung wird von einem Mitglied des geschäftsführenden Vorstands geleitet. Ist kein Mitglied des geschäftsführenden Vorstands anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter. Der Versammlungsleiter bestimmt den Protokollführer.

2.       Die Einberufung zu allen Mitgliederversammlungen erfolgt in Textform mindestens zwei Wochen vor dem Versammlungstermin durch den geschäftsführenden Vorstand. Mit der Einberufung ist gleichzeitig die Tagesordnung bekannt zu geben.

3.       Anträge zur Tagesordnung können von allen stimmberechtigten Mitgliedern schriftlich gestellt werden. Die Anträge sind zu begründen und müssen dem geschäftsführenden Vorstand spätestens am 15. 1. des Jahres schriftlich unter Angabe des Namens zugehen. Verspätet eingegangene Anträge können grundsätzlich nicht berücksichtigt werden.

4.       Eine Mitgliederversammlung kann vom geschäftsführenden Vorstand jederzeit einberufen werden. Sie muss einberufen werden, wenn dies von mindestens einem Viertel der Mitglieder schriftlich und unter Angabe der Gründe beim geschäftsführenden Vorstand beantragt wird.

Die Einberufung der außerordentlichen Mitgliederversammlung hat dann innerhalb von 3 Monaten zu erfolgen. In der Einladung müssen alle Gründe, die seitens der Mitglieder für die Durchführung der außerordentlichen Mitgliederversammlung genannt worden sind, in ihrem wesentlichen Inhalt wiedergegeben werden.

5.       Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

a. Entgegennahme der Berichte des Vorstandes und der Kassenprüfer
b. Entlastung des Vorstandes
c. Wahl und Abwahl des Vorstandes und der Kassenprüfer
d. Festsetzung der Mitgliedsbeiträge
e. Beschlussfassung über eingegangene Anträge
f. Beschlussfassung über Änderung der Satzung und Auflösung des Vereins
g. Ernennung von Ehrenmitgliedern

6.      Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder  beschlussfähig

7.      Sie entscheidet bei Beschlüssen und Wahlen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen werden als ungültige Stimmen gewertet und nicht mitgezählt. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt.

Änderungen der Satzung oder des Vereinszwecks können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen beschlossen werden.

Satzungsänderungen aufgrund von Auflagen des Registergerichts oder anderer Behörden, sowie redaktionelle Änderungen können vom geschäftsführenden Vorstand beschlossen werden.

Abstimmungen erfolgen durch Handzeichen. Eine geheime Abstimmung ist durchzuführen, wenn dies von mindestens 1/5 der anwesenden Stimmberechtigten verlangt wird.

8.      Jedes anwesende Mitglied ist mit Vollendung des 16. Lebensjahres in der Mitgliederversammlung stimmberechtigt. Wählbar zum geschäftsführenden Vorstand ist es mit Vollendung des 18. Lebensjahres. Jugendliche Mitglieder besitzen im Rahmen der Jugendversammlung aktives und passives Wahlrecht. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.

9.      Über Mitgliederversammlungen ist ein Protokoll zu fertigen, das vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.

 

 

§ 11 Vorstand

 

  1. Der geschäftsführende Vorstand gem. § 26 BGB besteht aus:

- dem 1. Vorsitzenden

- dem 2. Vorsitzenden

- dem Kassenwart

Je 2 dieser Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich gemeinsam.

 

  1. Der erweiterte Vorstand setzt sich zusammen aus den Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstands

und dem Jugendwart

Der erweiterte Vorstand kann sich bei Bedarf um weitere Personen ergänzen.

 

  1. Die Mitglieder des Vorstands gem. § 11 der Satzung werden einzeln durch die Mitgliederversammlung für 2 Jahre gewählt.

Ausnahme bildet hier der Vertreter der Vereinsjugend, der von der Jugendversammlung gemäß der Jugendordnung gewählt wird.


Die Amtszeit beginnt

- in den geraden Kalenderjahren    : für den Vorsitzenden, den Kassenwart, den Gerätewart, den
                                                                stellvertretenden Ausbildungsleiters.

- in den ungeraden Kalenderjahren: für den 2. Vorsitzenden, den Ausbildungsleiter, den Schriftführer,                                                                den stellvertretenden Gerätewart

 

  1. Die Mitglieder des Vorstands bleiben bis zur satzungsgemäßen Neuwahl im Amt, gleichgültig, ob diese Wahl mehr oder weniger als 2 Jahre nach Beginn der Amtszeit stattfindet.

 

  1. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtszeit aus, so bestellt der erweiterte Vorstand einen Stellvertreter, der das Amt kommissarisch  bis zur nächsten Mitgliederversammlung führt. Die nächste Mitgliederversammlung wählt einen Vertreter bis zur nächsten turnusgemäßen Neuwahl.

Sollte ein Vorstandsamt nicht anderweitig besetzt werden können, so kann ein Vorstandsmitglied ein zweites Amt ausüben.

 

  1. Dem geschäftsführenden Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch Satzung oder Ordnungen einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.

Der geschäftsführende Vorstand ist berechtigt, bei Bedarf aufgabenbezogen für einzelne Projekte oder befristet besondere Vertreter nach § 30 BGB zu bestellen und diesen die damit verbundene Vertretung und Geschäftsführung zu übertragen.

Er kann ferner für bestimmte Aufgaben Ausschüsse bilden, Aufgaben delegieren und Ordnungen erlassen.

Ordnungen sind nicht Bestandteil der Satzung.  Neu erlassene Ordnungen müssen von der nächsten Mitgliederversammlung genehmigt werden. Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands können    an allen Sitzungen der Organe und Abteilungen teilnehmen.

 

  1. Die Mitglieder des Vorstands nehmen ihre Aufgaben grundsätzlich ehrenamtlich wahr. Bei Bedarf können Vereinsämter unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage auch im Rahmen einer entgeltlichen Tätigkeit oder im Rahmen einer Aufwandsentschädigung ausgeübt werden. Über die erforderliche Anstellung und weitere Entscheidungen im Rahmen der entgeltlichen Vereinstätigkeit entscheidet der geschäftsführende Vorstand.

    Die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins, die im Auftrag des Vereins handeln, haben einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann grundsätzlich nur innerhalb einer Frist von 6 Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit prüffähigen Belegen und Aufstellungen nachgewiesen werden.

§ 12 Vereinsjugend

  1. Die Jugend des Vereins ist die Gemeinschaft aller Mitglieder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.
  2. Die Jugend verwaltet sich selber im Rahmen der Jugendordnung.
  3. Der Jugendvorstand ist zuständig für alle Jugendangelegenheiten des Vereins. Er entscheidet über die Verwendung der der Jugend zufließenden Mittel.
  4. Organe der Vereinsjugend sind

- der Jugendvorstand und

- die Jugendversammlung

  1. Näheres regelt die Jugendordnung, die von der Jugendversammlung des Vereins beschlossen wird. Die Jugendordnung darf den Vorgaben dieser Satzung nicht widersprechen. Im Zweifelsfall gelten die Regelungen dieser Satzung.

§ 13 Kassenprüfer

Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer und einen Ersatzkassenprüfer, die nicht dem erweiterten Vorstand angehören dürfen und die in keinem engen verwandtschaftlichen, wirtschaftlichen oder anderem Verhältnis zu Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstands stehen. Sie prüfen mindestens einmal jährlich die Kasse des Vereins.

Die Kassenprüfer erstatten auf der Mitgliederversammlung Bericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Vorstandes. Die Amtszeit beträgt 2 Jahre wobei jeweils einer der beiden im geraden- und der zweite- im ungeraden Kalenderjahr gewählt wird.

§ 14 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.

Voraussetzung ist, dass 3/4 der abgegebenen Stimmen zustimmen.

Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind 2 Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder nach Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks fällt das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vereinsvermögen an den Kinderschutzbund Schwelm e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

Im Falle einer Fusion des Vereins mit einem anderen Verein, fällt das Vermögen nach Vereinsauflösung an den neu entstehenden, steuerbegünstigten Fusionsverein bzw. den aufnehmenden steuerbegünstigten Verein, der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

Beschlüsse hierüber dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamts ausgeführt werden.

Die vorstehende Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 15.02.2016 beschlossen.

Vereinsordnung

vom 17.11.2013

 

1. Ziel und Zweck der Vereinsordnung

Die Vereinsordnung des Tauch-Sport-Clubs Schwelm e.V. 1966 verfolgt den Zweck, Rechte, Pflichten, Regelungen und Anordnungen des TSC Schwelm (im folgenden Verein genannt) schriftlich an zentraler Stelle zusammenzufassen. Sie basiert auf den Grundlagen

- der Satzung,

- der bisherigen Beschlüsse der Mitgliederversammlung,

- der bisherigen Beschlüsse des Vorstandes,

- von Vorschriften und Regelungen zuständiger externer Stellen,

- der Vorschläge der Vereinsordnungskommission.

Falls einzelne Abschnitte dieser Vereinsordnung entfallen müssen oder ungültig werden, ändert das nichts an der Gültigkeit der restlichen Vereinsordnung.

Die Vereinsmitglieder sind zur Befolgung verpflichtet. Die Nichtbeachtung der Vereinsordnung und Satzung kann in besonders schwerwiegenden Fällen zum Ausschluss des Mitgliedes/der Mitglieder führen. In minderschweren Fällen behält sich der Vorstand vor, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

Standardmäßig ist der Aushang der Ordnung in den Clubräumen vorgesehen. Auf Wunsch kann die Vereinsordnung zugesandt werden, vorzugsweise kostengünstig als E-Mail.

 

2. Vorstandsaufgaben

Die Aufzählung von Aufgaben für die einzelnen Vorstandsmitglieder stellt lediglich eine Hilfestellung für die Vorstandsarbeit dar und soll den Umfang der notwendigen Arbeiten für das Vereinsleben deutlich machen. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Aufgaben müssen entsprechend den Aktivitäten im Verein angepasst werden.

 

2.1 1. Vorsitzende(r)

Der erste Vorsitzende leitet geschäftsführend den Verein und die Sitzungen. Siehe § 26 BGB.

Er vertritt und repräsentiert den Verein nach außen durch:

- Koordination der Datenverarbeitung und Informationstechnik im Verein.

- Koordination der Arbeit mit allen Behörden und Verbänden, insbesondere der Stadt
   Schwelm.

- Koordination zur Beschaffung der Vereins-Tauchgenehmigungen.

- Koordination und Beantragung von Mitteln der verschiedenen Verbände für die
  Beschaffung von Sportgeräten usw.

- Koordination der Pressearbeit.

 

2.2 2. Vorsitzende(r)

Der zweite Vorsitzende vertritt den ersten Vorsitzenden bei dessen Abwesenheit mit allen Kompetenzen.

- Meldungserstellung an alle Sportorganisationen zur Beantragung von Mitteln.

- weiterführendes Mahnwesen, ggf. durch Beauftragung eines Rechtsbeistandes.

 

2.3 Schriftführer(in)

- Die Pflege der Vereinsdatenbank von Mitgliederdaten. Datenschutzauflagen
  sind zu beachten.

- Meldungserstellung beim VDST, Sporttaucher, VDST- und Kurzzeit-
  Versicherung, usw.

- Schriftverkehr mit allen in Frage kommenden Organisationen, Behörden und
  Vereinen.

- Koordination der Aufnahme und des Ausscheidens von Mitgliedern.

- Erstellung der erforderlichen Unterlagen zum Beitragseinzug durch den
  Kassenwart.

- Vertretung des Kassenwartes beim Zahlungsverkehr, wenn dieser verhindert
  ist.

- Information der Mitglieder durch Serienbriefe, E-Mail oder andere geeignete
  Mittel.

- Bestellung und Beschaffung aller für den Vereinsbedarf notwendigen Mittel für
  den administrativen Bereich.

- Protokollführung bei Vorstandssitzungen, Mitgliederversammlungen und
  anderen Veranstaltungen.

- Erstellung von Ausschreibungen in Zusammenarbeit mit den zuständigen
   Vorstandsmitgliedern.

- einleitendes Mahnwesen

 

2.4 Kassenwart(in)

- Abwicklung des gesamten Zahlungsverkehrs des Vereins.

- Erstellung der Buchführung.

- Erstellung des Jahresabschlusses und des Kassenberichtes.

- Erläuterung des Kassenberichtes bei der Mitgliederversammlung.

- Planung der Vermögensanlage in Zusammenarbeit mit dem Vorstand.

- Zusammenarbeit mit dem Schriftführer bei Beitragseinzügen.

 

2.5 Jugendwart(in)

- Leitung und Koordination des gesamten Bereichs der Jugendarbeit im Hinblick
  auf Training, Veranstaltungen und Ausbildung. Dies mit Hilfe der
  Tauchausbilder.

- Koordination der Pflege der Jugendordnung.

 

2.6 1. Ausbildungsleiter(in)

- Leitung und Koordination des gesamten Bereichs der angebotenen
  Vereinsausbildung im Hallenbad, Freibad und Freigewässer.

- Sicherstellen der Qualität der Ausbildung nach VDST-Richtlinien.

- Durchführung der Ausbildung und des Trainings.

- Sicherstellen der ordnungsgemäßen Funktion des Notfallkoffers

2.7 2. Ausbildungsleiter(in)

- Durchführung der Ausbildung und des Trainings in Abstimmung mit dem
  1. Ausbildungsleiter.

 

2.8 1. Gerätewart(in) und 2. Gerätewart(in)

- Bedienung des Kompressors und aller technischen Anlagen.

- Beachtung aller technischen Vorschriften und Normen für Füllanlagen und
  Geräte.

- Koordination der Wartungen, Reparaturen und erforderlichen TÜV-Prüfungen.

- Ausgabe und Rücknahme von Tauchmaterial.

- Pflege der Kartei von Geräten und Tauchmaterial.

- Überprüfen des Tauchmaterials auf Vollständigkeit, Zustand usw.

- Vorschläge zur Aussonderung und Neukauf von Geräten und Tauchmaterial.

- Bestellung und Beschaffung aller für den Vereinsbedarf notwendigen Mittel für
  den technischen Bereich.

- Erstellung einer jährlichen Inventur von Geräten und Tauchmaterial.

- Pflege des Geräteraumes.

 

2.9 Organisatorische Aufgaben

Vorstandssitzungen werden durch den Vorsitzenden einberufen.

Sie finden in der Regel einmal im Monat statt. Es ist ein Protokoll durch den Schriftführer zu erstellen. In dringenden Fällen können Beschlüsse des Vorstandes im Umlaufverfahren gefasst werden. Die Satzungsvorgaben sind zu beachten.

Die Organisation von Vereinsveranstaltungen und der Vereinsausbildung ist eine Vorstandsaufgabe.

Der Begriff Vereinsveranstaltung und Vereinsausbildung definiert sich dadurch, dass der Verein als Veranstalter und Ausrichter fungiert. In Ausnahmen ist es möglich, dass es sich bei dem Ausrichter um einen VDST-Verband oder VDST-Verein handelt.

Beispiele sind u. a.

- Vereinsfahrten

- Antauchen an der Bever

- TSC Sommerfest

- Hallenveranstaltungen

- Tauchausbildung

 

3. Bad- und Trainingsordnung

Das Training findet zu folgenden Zeiten statt:

In der Hallenbadsaison:

Im Schwelmer Hallenbad montags von 16.00 bis 17.00 Uhr für die Kinder- und Jugendgruppe. Im Schwelmer Hallenbad mittwochs von 20.00 bis 22.00 Uhr für alle Mitglieder. Im Schwelmer Hallenbad donnerstags von 20.30 bis 22.00 vorbehaltlich für das Ausbilderteam

Die jeweils gültige Badeordnung bzw. Hausordnung der Stadt Schwelm ist zu beachten.

Alle Anwesenden haben sich so zu verhalten, dass der Trainingsbetrieb nicht mehr als zumutbar gestört oder behindert wird.

Der Eintritt ist kostenlos für Mitglieder, deren Lebenspartner und Kinder unter 14 Jahren. Die Nutzung bei Nichtmitgliedschaft erfolgt auf eigene Gefahr.

Die Aufsichtspflicht für Kinder außerhalb der Jugendgruppe obliegt den Eltern.

Bei sehr starkem Betrieb kann der Badebetrieb dieser Personen auf das Nichtschwimmerbecken beschränkt oder ganz ausgesetzt werden. Wenn für diese Teilnehmer eine Ausbildung gewünscht wird, so müssen sie sich für die Ausbildung anmelden und die erforderliche ärztliche Untersuchung nachweisen.

Die Aufsicht während der Trainingszeiten in den Schwelmer Bädern obliegt dem TSC Schwelm.

Die Stadt Schwelm hat nur die Aufsicht über die technischen Einrichtungen. Die Organisation der Aufsicht und des Trainingsbetriebes erfolgt durch das Ausbilderteam.

Wenn keine Tauchlehrer oder Trainer C zugegen sind, darf  das Hallenbad nicht genutzt werden.

Gäste dürfen kostenlos dreimal an den Trainingszeiten teilnehmen soweit es der Trainingsbetrieb zulässt. Danach müssen sie sich für eine Ausbildung oder ggf. Aufnahme entscheiden.

Sie haben sich bei den Ausbildern zu melden und deren Anweisungen zu befolgen.

Jeder Sportunfall während des Trainings ist meldepflichtig und muss umgehend über den Vorstand der zuständigen Versicherung gemeldet werden. Tauchunfälle müssen zusätzlich dem VDST gemeldet werden.

 

4. Gebührenordnung

Die Beiträge belaufen sich folgendermaßen:

Jahresbeiträge

Aktive Mitglieder ab 18 Jahre                                                          108,00 €

Aktive Partner ab 18 Jahre                                                               85,00 €

Als „Partner“ im Sinne dieser Vereinsordnung gilt jede eheliche sowie eheähnliche Gemeinschaft mit gemeinsamer Meldeadresse und gemeinsamen Hausstand. Der entsprechende Meldenachweis ist dem Vorstand durch einen der Partner vorzulegen. Maßgeblicher Zeitpunkt für die Berücksichtigung der Partnerermäßigung ist der Familienstand am 01.01. des jeweiligen Geschäftsjahres.

Studenten, Zivis, Azubis, Wehrpflichtige, Schüler (ab 18)                85,00 €

Passive Mitglieder/Zweitmitgliedschaft                                            63,00 €

Ehrenmitglieder                                                                                 0,00 €

Aktive Kinder bis 7 Jahre                                                                   0,00 €

Aktives Kind ab 7 bis unter 13 Jahre                                               42,00 €

Weitere aktive Kinder ab 7 bis unter 13 Jahre                                27,00 €

Jugendliche ab 14 bis unter 18 Jahre                                              75,00 €

weitere Jugendliche ab 14 bis unter 18 Jahre                                 50,00 €

Jugendliche, die das 18. Lebensjahr vollenden und den ermäßigten Beitrag für Schüler, Azubis etc. in Anspruch nehmen wollen, müssen dem Vorstand bis zum 01.02. des jeweiligen Geschäftsjahres unaufgefordert eine entsprechende Bescheinigung (z.B. Ausbildungsvertrag) vorlegen; andernfalls wird der volle Beitrag eines aktiven Erwachsenen zugrunde gelegt.

In begründeten Ausnahmefällen kann auf Antrag die Entrichtung der Beiträge ermäßigt, gestundet oder erlassen werden. Über den Antrag entscheidet der Vorstand.

 

Aufnahmegebühr

Erwachsene                                                                                   51,00 €

Erwachsene VDST Taucherpass vorhanden                                   25,00 €

Jugendliche ohne TSC-Grundkurs/VDST-Ausbildung                       25,00 €

Jugendliche mit TSC-Grundkurs/VDST-Ausbildung                           25,00 €

 

Ausbildung inklusive Abnahmekarte

Grundkurs (Grundtauchschein) 50,00 €

Die Kosten für Bronze, Silber, Gold sowie die Aufbau- und Sonderkurse regelt der Vorstand in Absprache mit den Tauchausbildern.

 

 

Hinweis zum SEPA-Lastschriftmandat

Der TSC Schwelm zieht die Beiträge, Kursgebühren und Gelder für evtl. Verauslagungen (z.B.: Tauchgenehmigungen) per Lastschriftverfahren ein. Entstehen dem Verein hierbei Kosten für Rückbelastungen durch falsche bzw. fehlerhafte Angaben, durch mangelnde Deckung des Lastschriftkontos oder unterlassene Mitteilungen von Änderungen, werden diese Kosten an das Mitglied weiterbelastet.

 

Gläubigeridentifikationsnummer: DE86TSC00001055333

Mandatsreferenz – entspricht der VDST Mitgliedsnummer

 

5. Clubräume

Der Verein hat in der Tiefgarage des Hallenbades von der Stadt Schwelm zwei Räume angemietet, einen Kompressor- und einen Lagerraum. Über die Verteilung der Schlüssel entscheidet der 1. oder 2. Vorsitzende.

Der Zutritt des Kompressorraumes ist nur Befugten gestattet. Das entscheiden die Gerätewarte. Der Notfallkoffer befindet sich im Kompressorraum.

 

6. Nutzung und Verleih von Tauchausrüstungsmaterial

Jedes aktive Vereinsmitglied kann sich kostenlos Tauchausrüstungsmaterial aus dem Vereinsfundus ausschließlich zur Eigennutzung oder für Vereinszwecke entleihen.

Nutzung und Verleih von Tauchausrüstungsmaterial für gewerbliche Zwecke ist nicht gestattet.

Neulinge in der Ausbildung, die noch nicht Mitglied sind, können sich für Ausbildungszwecke Tauchausrüstungen entleihen.

Oberste Priorität in der Nutzung der Tauchausrüstungen haben Veranstaltungen, Vereinsfahrten, Hallenbad- und Freibadtraining und Tauchausbildung.

Falls es die Situation zulässt, können nach Absprache mit den Gerätewarten Tauchausrüstungen auch für Urlaubsreisen verliehen werden.

Die Entleihung ist in der Regel auf ein Exemplar je Ausrüstungsmaterial beschränkt. In Ausnahmefällen entscheiden die Gerätewarte. Mit dem Material ist sorgsam und fachgerecht umzugehen. Jegliche Art von Umbau oder Reparatur ist verboten. Beschädigungen und Fehlfunktionen der Ausrüstungsteile sind einem Gerätewart mitzuteilen. Bei Verstoß gegen diese Regeln kann das Mitglied gegenüber dem Verein schadensersatzpflichtig werden. Selbstverursachte Schäden durch Vorsatz oder Fahrlässigkeit müssen durch den Entleiher getragen werden.

Die Organisation des Verleihs erfolgt durch die Gerätewarte mit einer Leihkarte und der Unterschrift des Mitgliedes.

Die Verleihfrist beträgt eine Woche und kann nach Absprache mit den Gerätewarten um eine Woche verlängert werden.

Ist eine Rückgabe nicht fristgemäß möglich, so besteht die Verpflichtung, einen Gerätewart umgehend über den Sachverhalt zu informieren. Nach Rückgabe überprüfen die Gerätewarte den ordnungsgemäßen Zustand und entscheiden über einen weiteren Verleih des Materials. Die Nichteinhaltung der Verleihregeln kann zur Folge haben, dass das Mitglied von der Entleihung ausgeschlossen wird. Hierüber entscheidet der Vorstand.

 

7. Füllordnung

Die Füllung von Tauchgeräten sowie die Bedienung und Wartung des Kompressors erfolgt grundsätzlich nur durch die Gerätewarte. Im Einzelfall können die Gerätewarte eine andere Person, die am Kompressor eingewiesen ist, zur Hilfe heranziehen.

Die entsprechenden technischen Vorschriften und Normen für Füllanlagen und Geräte sind zu beachten. DTG ohne gültige TÜV-Abnahme werden nicht gefüllt.

Die Füllzeiten werden vom Vorstand festgesetzt und durch gesonderten Aushang bekannt gegeben.

Jedes Vereinsmitglied kann sich kostenlos sein Tauchgerät im Kompressorraum zur Eigennutzung oder für Vereinszwecke füllen lassen. Eine Füllung für gewerbliche Zwecke ist nicht gestattet.

Die Nichtbeachtung der Füllordnung wird als vereinsschädigendes Verhalten bewertet.

Für die Befüllung müssen die DTG einen messbaren Restdruck aufweisen. Sollte das nicht der Fall sein, zahlt bei vereinseigenen DTG der Verursacher die anfallenden Kosten; private DTG werden dann nicht gefüllt.

Die Füllungen von DTGs für Ausbildung und Vereinsveranstaltungen hat Vorrang vor allen anderen Füllwünschen.

 

8. Ausbildung

Die Organisation und der Umfang der Ausbildung obliegen dem Ausbildungsleiter in Absprache mit den für den Verein ausbildenden Trainer C und Tauchlehrern.

Die Ausbildung erfolgt nach den gültigen Ausbildungsrichtlinien und Sicherheitsstandards des VDST/CMAS Germany und richtet sich nach dem jeweiligen Ausbildungsstand der tätigen Ausbilder. Details siehe Ausbildungsordnung.

Kursgebühren werden per Lastschrift eingezogen. Zum Ende des Jahres werden diese Gelder dem Ausbildungsleiter ausgezahlt, der sie in einer Ausbildersitzung verteilt, und dieser informiert den Vorstand schriftlich über die Auszahlung. Ausgenommen hiervon sind die Gebühren für den Grundtauchschein sowie 50,00 € von der Bronzekursgebühr, diese Verbleiben auf dem Vereinskonto.

 

9. Tauchen und Tauchgewässer

Alle Mitglieder und Tauchschüler, die den Tauchsport mit DTG aktiv betreiben wollen, sind verpflichtet, für eine gültige tauchsportärztliche Untersuchung zu sorgen.

Da viele Mitglieder die Trainingsstunden oder Vereinsveranstaltungen nicht besuchen und die taucherischen Aktivitäten der einzelnen Mitglieder nicht bekannt sind, kann der Verein die Gültigkeit und Notwendigkeit dieser Untersuchung nicht laufend überprüfen. Er behält sich aber das Recht vor, im Einzelfall den Nachweis der Untersuchung zu verlangen, wenn es die Sachlage erfordert.

Der TSC meldet dem VDST ihre Mitglieder mit vollständigem Vor und Zunamen, vollständiger Adresse sowie Geburtsdatum mit dem Eintrittsdatum in den Verein als aktive oder passive Mitglieder. Für unsere aktiven Mitglieder unterhält der VDST einen Gruppenversicherungsvertrag. Dadurch sind sie gleichzeitig vom vollendeten 6. Jahr bis zum Alter von 70 Jahren beim Gerling-Konzern gegen Tauchunfälle versichert. Eine darüber hinaus gehende Regelung ist zwischen dem Versicherungsnehmer und dem Versicherungsgeber zu regeln.

Als VDST Mitglied erhält jeder Taucher den "Sporttaucher" zugesandt.

Vereinsgewässer ist die Bevertalsperre.

Zum Bever-Tauchen ist für jeden einzelnen Taucher eine Tauchgenehmigung erforderlich, die vom Wupperverband erteilt wird. Der Wupperverband hat die Abwicklung in die Hände der Tauchschule Nautico gegeben. Der TSC tritt auf Wunsch als Vermittler zwischen der Tauchschule Nautico und unseren Mitgliedern auf, um so durch ein Sammelverfahren die Abwicklung einfacher und preiswerter zu machen. Die Vorgehensweise wird jeweils vor Beginn der Tauchsaison vom Vorstand bekannt gegeben.

Beim Tauchen in der Bevertalsperre sind unbedingt alle dort gültigen Vorschriften zu beachten. Insbesondere sind die Tauchverbote außerhalb der Saison, die zulässigen Zeiten und die Sperrgebiete zu beachten. Eine Missachtung der Vorschriften kann auch den Tauch-Sport-Club Schwelm treffen, dem dadurch ein generelles Tauchverbot ausgesprochen werden könnte. Mitglieder, die sich derart vereinsschädigend verhalten, können aus dem Verein ausgeschlossen werden.

Vereinsmitglieder haben sich auch beim Tauchen in anderen nationalen und internationalen Gewässern so zu verhalten, dass der Tauch-Sport-Club Schwelm nicht geschädigt wird oder einen schlechten Ruf erhält.

Jugendordnung

§1 Name und Mitgliedschaft

 

Mitglieder der Jugendabteilung des Tauch-Sport-Club Schwelm1966 e.V. sind alle jugendlichen Vereinsmitglieder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, sowie die gewählten und berufenen Mitglieder der Jugendabteilung

 

§2 Aufgaben

 

Die Vereinsjugend führt und verwaltet sich selbstständig und entscheidet über die Verwendung der ihr zufließenden Mittel.

Aufgaben der Vereinsjugend sind insbesondere

 

  1. Pflege und Förderung des Sports als Teil der Jugendarbeit
  2. Förderung der regelmäßigen gesundheitlichen Überwachung
  3. Erziehung zur kritischen Auseinandersetzung
  4. Außerfachliche Zusammenarbeit mit Elternhaus und Schule
  5. Zeitgemäße Jugendpflege
  6. Zusammenarbeit mit anderen Jugendorganisationen
  7. Pflege internationaler Verständigung

 

§3 Organe

 

Organe der Jugend des Tauch-Sport-Club Schwelm1966 e.V. sind:

  1. Die Jugendversammlung
  2. Der Jugendvorstand

 

§4 Jugendvollversammlung

1.   Die Jugendversammlung ist das oberste Organ der Vereinsjugend.

 

2.   Die Jugendversammlung ist mindestens einmal im Kalenderjahr einzuberufen. Die Jugendversammlung wird von einem Mitglied des Jugendvorstands oder im Falle seiner Verhinderung durch ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstands geleitet. Der Versammlungsleiter bestimmt den Protokollführer.

 

3.   Die Einberufung zur Jugendversammlung erfolgt unter Bekanntgabe der Tagesordnung und eventueller Anträge in Textform oder per E-Mail mindestens zwei Wochen vor dem Versammlungstermin durch den Jugendvorstand. Mit der Einberufung ist gleichzeitig die Tagesordnung bekannt zu geben.

 

4.   Anträge zur Tagesordnung können von allen Mitgliedern der Vereinsjugend schriftlich gestellt werden. Die Anträge sind zu begründen und müssen dem Jugendvorstand spätestens am 15.1. des Jahres schriftlich unter Angabe des Namens zugehen. Verspätet eingegangene Anträge können grundsätzlich nicht berücksichtigt werden.

 

5.   Eine Jugendversammlung kann vom Jugendvorstand jederzeit einberufen werden. Sie muss einberufen werden, wenn dies von mindestens einem Drittel der jugendlichen Mitglieder einer Abteilung schriftlich und unter Angabe der Gründe beim Jugendvorstand beantragt wird.

 

6.    Die Jugendversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:     

a.   Festlegung der Richtlinien für die Tätigkeit des Jugendvorstands

b.   Entgegennahme der Berichte des Jugendvorstands

c.   Entlastung des Jugendvorstands

d.   Wahl und Abwahl des Jugendvorstands

e.   Beschlussfassung über vorliegende Anträge

f.    Wahl der Jugenddelegierten zu den Bünden und Verbänden etc., zu denen der Verein Delegiertenrecht hat.

 

7.   Die Jugendversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands können an der Jugendversammlung ohne Stimmrecht teilnehmen.

 

8.   Sie entscheidet bei Beschlüssen und Wahlen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Kann über einen Antrag keine Mehrheit erzielt werden, so gilt er als abgelehnt.
Änderungen der Jugendordnung können mit nur mit einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen beschlossen werden.

 

9.   Die getroffenen Änderungen werden bei der nächsten Mitgliederversammlung bekannt gegeben.
Abstimmungen erfolgen durch Handzeichen. Eine geheime Abstimmung ist durchzuführen, wenn dies von mindestens 1/5 der abgegebenen Stimmen verlangt wird.

 

10. Jedes anwesende Mitglied der Vereinsjugend ist in der Jugendversammlung stimmberechtigt. Wählbar zum Vorstand ist es mit Vollendung des 14. Lebensjahres, mit Ausnahme des 1. Jugendwarts dieser muss zum Zeitpunkt der Wahl das 18. Lebensjahr vollendet haben. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.

 

11. Über Jugendversammlungen ist ein Protokoll zu fertigen, das vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.

 

 

§5 Jugendvorstand

 

Der Jugendvorstand besteht aus:

-    dem Jugendwart

-    dem stellv. Jugendwart

-    dem Kassenwart

-    zwei Jugendvertretern (nach Möglichkeit je einen weiblichen und männlichen), die zur Zeit der Wahl noch Jugendliche sind.

 

1.   Der Jugendvorstand ist zuständig für alle Jugendangelegenheiten des Vereins. Er entscheidet über die Verwendung der, der Jugendabteilung zufließenden Mittel.
 

2.   Der 1. und 2. Jugendwart vertreten die Interessen der Vereinsjugend nach innen und außen gemeinsam.

Der 1.Jugendwart ist Mitglied des erweiterten Vorstands des Vereins, im Falle seiner Verhinderung vertritt der 2. Jugendwart die Interessen der Vereinsjugend im erweiterten Vorstand.
Sollten keine Personen gewählt werden, die die Jugend im erweiterten Vorstand vertritt, kann der geschäftsführende Vorstand des Vereins die Jugendvertreter für den erweiterten Vorstand benennen.
Der geschäftsführende Vorstand des Vereins bestimmt ebenfalls die Jugenddelegierten zu Veranstaltungen anderer Organisationen, falls diese nicht durch die Jugendversammlung gewählt wurden.

3. Die Mitglieder des Jugendvorstands werden von der Jugendversammlung auf zwei Jahre gewählt und bleiben bis zur Neuwahl des Jugendvorstands im Amt. In den Jugendvorstand ist jedes Vereinsmitglied wählbar.
Als Jugendvorstandsmitglieder können zusätzlich auch Personen mit speziellen Funktionen gewählt werden.

Die Amtszeit beginnt
- in den geraden Kalenderjahren    : für den Jugendwart, den Kassenwart und einen Jugendvertreter.
- in den ungeraden Kalenderjahren: für den 2. Jugendwart und den zweiten Jugendvertreter.

4.  Scheidet ein Jugendvorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtszeit aus, so bestellt der verbleibende Jugendvorstand einen Stellvertreter, der das Amt kommissarisch bis zur nächsten Jugendversammlung führt. Sollte ein Vorstandsamt nicht anderweitig besetzt werden können, so kann ein Vorstandsmitglied ein zweites Amt ausüben.

5.  Der Jugendvorstand erfüllt seine Aufgaben im Rahmen der Vereinssatzung, der Jugendordnung sowie der Beschlüsse der Jugendversammlung.
Er ist für seine Beschlüsse der Jugendversammlung und dem geschäftsführenden Vorstand des Vereins verantwortlich.

6.  Die Sitzungen des Jugendvorstands finden nach Bedarf statt. Auf Antrag der Hälfte der Mitglieder des Jugendvorstands ist vom Jugendwart eine Sitzung innerhalb von zwei Wochen einzuberufen.

7.  Zur Planung und Durchführung besonderer Aufgaben kann der Jugendvorstand Ausschüsse bilden. Ihre Beschlüsse bedürfen der Zustimmung des Jugendvorstands.

 

 

§ 6 Inkrafttreten

 

Die vorstehende Jugendordnung wurde am 21.02.2015 von der Jugendversammlung beschlossen und tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.